Streuobstwiese

Antragsformular

Liebe Streuobst-Fans,

für die Erarbeitung des Bewerbungsformulars bzw. Antrags von Streuobst als Immaterielles Kulturerbe benötigen wir Ihre Mithilfe! Im Folgenden finden Sie das aufbereitete Antragsformular mit den darzustellenden Inhalten. An einigen Stellen haben wir schon Entwürfe skizziert, welche Inhalte wir darstellen werden. Ansonsten haben wir Hinweise eingetragen, welche Fragen beantwortet werden müssen.

Senden Sie uns gerne Material zur Beantwortung der Fragen zu – in Form von Literatur, Informationen, Beiträgen, Veröffentlichungen, eigenen Erfahrungsberichten, Dokumentationen und vieles, vieles mehr.

Unser Redaktionsteam wird aus allem zugänglichen Material den Antrag erstellen. Wir stellen regelmäßig eine aktuelle Fassung (gekennzeichnet durch das aktuelle Datum) auf der Homepage ein und informieren Sie über den Newsletter und unseren Facebook- und Instagram-Account, wenn eine neue Fassung online ist. Sie können sich gerne jederzeit mit Anregungen, Anmerkungen, Kritik und Lob oder weiteren Materialien (am liebsten per E-Mail an kontakt@hochstamm-deutschland.de) an uns wenden.

Wir wollen außerdem im Anschluss an die Antragstellung eine Wissensdatenbank zum Kulturerbe-Antrag einrichten, denn das gesammelte Wissen soll nicht verloren gehen und allen Interessierten unkompliziert und nachhaltig zur Verfügung stehen. Daher wollen wir dann auch (möglichst) alle Materialien, die zur Antragstellung verwendet wurden, einstellen. Bitte teilen Sie uns – nach Möglichkeit – bei der Zusendung von Materialien auch mit, ob wir diese später in einer Datenbank veröffentlichen dürfen.

Herzlichen Dank im Voraus für Ihre Unterstützung!

Bezeichnung der Kulturform

Bezeichnung und ggf. etwaige Bezeichnungsvarianten der Kulturform (max. 200 Zeichen)

  • entspricht Titel des Antrages
  • Im Titel sollte die kulturelle Bedeutung hervogehoben werden

Ansprechpartner/in bzw. Vertretung

  • Vorsitzende bzw. Geschäftsstelle von Hochstamm Deutschland e.V. in Vertretung für die Streuobst-Akteure in Deutschland (s. auch Mitglieder- und Unterstützerliste)

Art des immateriellen Kulturerbes

Bitte die zutreffenden Bereiche ankreuzen und kurz in Stichpunkten erläutern

  • Mündlich überlieferte Traditionen und Ausdrucksformen
  • Darstellende Künste
  • Gesellschaftliche Bräuche, Rituale und Feste:
    Formen des Begrüßens, Schenkens, Spielens, Wohnens, Essens, sich Kleidens; Geburts-, Initiations-, Heirats- oder Begräbnisrituale; Feste und Zeremonien im Jahreslauf.
    Welche Bräuche, Rituale und Feste gibt es in Bezug auf Streuobst? (Blütenfeste, Erntedankfeste, Streuobstfeste)
  • Wissen und Praktiken im Umgang mit Natur und Universum:
    Erfahrungswissen in den Bereichen Land-, Forst- und Wasserwirtschaft oder der Umgang mit natürlichen Ressourcen.
    Welches Wissen bzw. Welche Praktiken haben sich aus der Streuobstkultur entwickelt und drohen verloren zu gehen, z.B. Baumschnitt, Wissen um Sorten, Wissen um Verarbeitung etc.
  • Traditionelle Handwerkstechniken:
    Bearbeitung verschiedener Materialien wie Holz, Metall, Stoff sowie die Herstellung von diversen Objekten wie Musikinstrumenten, Spielzeug, Kleidung und Schmuck.
    Welche Handwerkstechniken kommen im Streuobstbau zur Anwendung und drohen verloren zu gehen: Baumschnitt, Veredelung, Verarbeitungstechnik, Brennerei, Dörrobstherstellung etc.
  • Andere

Geographische Lokalisierung

Nennen Sie bitte die Ortschaft/en und/oder Region/en, in denen die Kulturform ausgeübt und gepflegt wird.

  • Regionale Schwerpunkte innerhalb Deutschland und der EU
  • Streuobstanbau weltweit

Kurzbeschreibung (3000 – 4500 Zeichen)

  • Gegenwärtige Anwendung und Praxis
  • Spezifisches Wissen und Können
  • Nachweisbare Präsenz seit mehreren Generationen
  • Aktivitäten zur Erhaltung und Weitergabe an künftige Generationen

Beschreibung der Kulturform

heutige Praxis (1200-2000 Zeichen)

  • Beschreibung der heutigen Praxis und Anwendung, Motivation der Ausführung, Techniken und Regeln
  • Bedeutung der Kulturform für die betreffenden Gemeinschaften
  • Beschreibung des identitätsstiftenden Charakters

Weitergabe von Wissen und Können (1200-2000 Zeichen)

  • Welches spezifische Wissen und Können wird im Rahmen der Kulturform genutzt und weitergegeben?
    • Wissen um Sorten
    • Baumpflege, Baumschnitt, Veredelung…
    • Verarbeitung…
    • Naturschutz, Artenschutz
  • Wie wird Wissen und Können um Streuobst von Generation zu Generation weitergegeben?
    • Innerhalb der Familie?
    • Innerhalb von Vereinen? (Obstbauvereine, Naturschutzverbände…)
    • Durch Kurse und Seminare?

Entstehung und Wandel (1200-2000 Zeichen)

  • Wann ist die Kulturform entstanden?
    • Die Anfänge des Streuobstbaus? (Nutzungen von Wildformen in der Urzeit …)
    • Wann und wie kam der Obstbau nach Deutschland? (Römer, historische Gesetze…?)
    • Wann entstanden die ersten Streuobstwiesen (erste nennenswerte Anpflanzungen von Hochstamm-Obstbäumen…)
  • Wo ist die Kulturform entstanden?
    • Wo entstand der Obstbau / Wo wurden Obstbäume erstmalig gezielt bewirtschaftet?
    • Wo entstanden die ersten Streuobstwiesen?
  • Wie hat sich die Kulturform über die Zeit verändert?
    • Ausbreitung und Rückgang von Streuobst?
    • Wie hat sich das Wissen um Verarbeitung und Nutzung von Streuobst verändert? Wie haben sich Techniken verändert? (Ernte, Produktpalette…)
    • Gibt es historische Gesetze, die den Streuobstanbau gefördert/eingedämmt haben?

Reflexion der Geschichte und der Entwicklung (1200-2000 Zeichen)

  • Kritische Reflexion der Geschichte
  • Besonders zur Zeit des Nationalsozialismus
  • Mittelalter, deutche Kaiserzeit
  • Kolonialismus
  • SED-Diktatur
  • Aktuelle gesellschaftliche Debatten / Kontroversen

Wirkung (1200-2000 Zeichen)

  • Welche Wirkung hat die Kulturform außerhalb der „Streuobst-Community“?
  • In wie fern ist die Streuobstkultur in Kunst und Populärkultur vertreten? (Streuobstwiesen als Motiv für Künstler, Festivals, Musik….)
  • Soziale, ökonomische und ökologische Aspekte der Nachhaltigkeit des Streuobstanbaus/der Streuobstkultur?
  • Bedeutung für den Tier- und Naturschutz?

Europabezug (1200-2000 Zeichen)

  • In welchen europäischen Ländern gibt es eine ähnliche Streuobstkultur/Tradition? Wo liegen die Unterschiede?
  • Wie wirkt sich die Streuobstkultur anderer Länder auf die unsere aus?
  • Gibt es grenzüberschneidende Zusammenarbeit? (In Verbänden, Vereinen, Komitees)

Gemeinschaften und Gruppen sowie Art ihrer Beteiligung

Eingebundene Gemeinschaften, Gruppen und Einzelpersonen (1400 – 2400 Zeichen)

  • Kulturerbeträger/innen und ihre Aktivitäten (Trägergemeinschaften/-institutionen)
  • Organisationsform der Träger
  • Aktuelle Anzahl Praktizierender und deren Bedeutung für den Erhalt der Kulturform

Zugang und Beteiligung an der Kulturform (800 – 1600 Zeichen)

  • Steht die Teilnahme an der Kulturform allen Interessierten offen bzw. Einschränkungen?

Risikofaktoren für die Erhaltung der Kulturform (1500 – 3000 Zeichen)

  • Durch welche Faktoren ist der Streuobstanbau gefährdet? Wie ist das damit verbundene Wissen, die Praxis und Ausübung sowie die Weitergabe der Kulturform gefährdet?
  • mögliche Folgen einer Eintragung in ein Verzeichnis (positive Effekte?)

Bestehende und geplante Maßnahmen zur Erhaltung und kreativen Weitergabe des Immateriellen Kulturerbes (2000 – 4000 Zeichen)

  • welche Maßnahmen werden/wurden von Trägerinnen und Trägern der Kulturform umgesetzt, um Fortbestand des IKE zu sichern?
  • welche Maßnahmen sind für die Zukunft geplant?
  • Erhaltungsmaßnahmen dienen der Bewusstseinsbildung, der Förderung, der Weitergabe, insbesondere durch schulische und außerschulische Bildung, der Ermittlung, der Dokumentation, der Erforschung, der Aufwertung sowie der Neubelebung verschiedener Aspekte des Kulturerbes.