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4. Äpfel & Konsorten Konferenz: Neue Perspektiven für den Streuobstanbau
Vom 16. bis 19. November 2020 lud die Initiative Äpfel und Konsorten e.V. aus Brandenburg zur 4. Konferenz im digitalen Raum ein. In Online-Seminaren, Interviews und Podcasts wurde die Zukunftsfähigkeit des heimischen Streuobstanbaus thematisiert und Experten zeigten neue Perspektiven auf.
5 Fragen an…
Zu Beginn der Veranstaltungswoche erschienen am Montag, den 16.11.2020 drei neue Folgen zur Reihe „5 Fragen an“. Auch außerhalb der Konferenzen erscheinen diese Video-Interviews. Der Verein sucht hierbei den Austausch mit Streuobst-Bauern und Bäuerinnen, Produzentinnen und Produzenten sowie Streuobst-Aktiven und stellt ihnen 5 Fragen zu ihren Streuobst-Projekten. Im Rahmen der Konferenz standen Konstantin Schroth, auch bekannt als Obstbäumerich, Sören Hobohm von der Baumschulen Nauen und Simon Junge von der Sterngartenodyssee Rede und Antwort zu neuen Perspektiven. Die Folgen und nähere Informationen zu den Interviewten sind auf der Webpräsenz der Konferenz verfügbar.
Fachvorträge
Am Dienstag (17.11.2020) diskutierte der Fachvortrag von Svenja Nette (‚Wir stehen drauf‘), ob die Landwirtschaft ein Teil der Lösung im Klimawandel sein kann. Am darauffolgenden Tag (18.11.2020) beschäftigte sich Christoph A. Meixner von Triebwerk mit der Zukunft der Streuobstwiesen unter Bedingungen des Klimawandels. Der Vortrag „Auf dem Weg zu einer integrierten kooperierenden Wertschöpfungskette (Tafelobst, Saft, u.a.)" von Hermann Kley von der Kulturlandschafts- und Streuobst-SoLaWi schloss die Vortragsreihe ab. Zu guter Letzt folgte am Freitag, den 19.11.2020 eine neue Podcast-Folge „Apfelsaft – Flüssiges Gold”. Für Dezember und Januar sind bereits zwei weitere Podcasts angekündigt.
Hintergrund der Veranstaltung
Ein Statement von Äpfel und Konsorten e.V. zeigt, worum es dem Verein geht: „Der Umbau unserer Landwirtschaft ist angesichts des fortschreitenden Klimawandels dringend notwendig. Allein ökologische Argumente reichen aber nicht aus, um bei diesem Wandel voranzukommen. Mit der Bewirtschaftung von Streuobstwiesen können wir einen wirksamen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit des heimischen Obstbaus leisten. Solange sich die Bewirtschaftung nicht auch ökonomisch lohnt und Streuobstwiesen nur mit öffentlicher und freiwilliger privater Unterstützung erhalten werden können, drohen sie langfristig zu verschwinden. Mehr denn je wurde in den vergangenen Monaten deutlich, wie sehr wir auf unsere heimische Landwirtschaft als Grundstein für unsere Versorgung mit Lebensmitteln angewiesen sind.“
Weitere Informationen:
- Äpfel und Konsorten Konferenz – Beiträge der Veranstaltung
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Quellen:
Äpfel und Konsorten e.V. (2020): Pressemitteilung
Äpfel und Konsorten e.V. (2020): https://www.aepfelundkonsorten.org/konferenz-online-november-2020
Bild: Äpfel und Konsorten e.V.
